Den eigenen Blog und die Webseite in Verzeichnisse eintragen
Geschrieben von: Webdesigner aus Berlin
Die altbekannten Webverzeichnisse sind für den anfänglichen Backlink-Aufbau nicht verkehrt. Es ist zwar eine heiden Arbeit, die eigene Homepage bei mehreren Webverzeichnissen anzumelden (auch weil man ja die Beschreibungen schon ein wenig variieren sollte), aber so ganz ohne Wirkung ist das dann doch nicht – und gerade wenn man nicht das Geld für übermäßig viel Suchmaschinen-Optimierung hat, ist das auf jeden Fall eine Möglichkeit, ein paar Links abzugreifen.
Webverzeichnisse
Webverzeichnisse sind eigentlich noch Relikte aus der Anfangszeit des Internets. Gerade Yahoo! oder DMOZ waren mal bedeutende Anlaufstellen für Surfer, doch mittlerweile hat sich das etwas geändert. Nichtsdestotrotz liefern sie Links, von denen man nie genug haben kann. Ein Eintrag bei DMOZ galt lange noch als “Ritterschlag” bei Suchmaschinen-Optimierern, denn damit konnte die Seite bei Google gut gepusht werden. Diese Wirkung kann ich heute nicht mehr so krass feststellen. Gleichwohl mache ich mir mit meinen Projekten nach wie vor die Mühe, diese bei den verschiedenen Webverzeichnissen anzumelden – wie gesagt, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Eine hilfreiche Liste, die ich meist einfach abarbeite, findet sich bei ranking-check.de (zur Übersicht der Webkataloge). Dabei würde ich aber nicht kleinlich versuchen, jedes Webverzeichnis mit einem eigenen Beschreibungstext auszustatten, auch wenn die das gerne so wollen. Diese Arbeit lohnt sich nun wirklicht nicht! Und auch nicht jedes Webverzeichnis passt, also solche Webverzeichnisse, die offensichtlich nicht zur Seite passen, auch getrost weglassen!
Blog-Verzeichnisse
Speziell für Blogs gibt es ein paar Verzeichnisse, die eben nur Blogs aufnehmen. Einige erfordern einen Backlink, bringen dafür aber wohl auch den einen oder anderen Besucher (bloggerei.de z.B.). Eine Liste mit Blog-Verzeichnissen, bei denen sich ein Eintrag lohnen könnte, finden sich in dem Artikel “30 Blogverzeichnisse” von blogs-optimieren.de.
RSS-Verzeichnisse
Wenn man einen RSS-Feed anbietet (Blogs tun das meist automatisch), kann man diesen ebenfalls noch in RSS-Feed-Verzeichnissen eintragen. Damit werden neue Artikel und News noch etwas breiter gestreut und der Original-Artikel wird durchaus auch ein wenig bei Google gepus, allerdings versiegt diese Wirkung auch wieder, wenn die neueren Artikel den älteren verdrängen. Ist also auch ein kleines Bonbon, was man nicht zu hoch bewerten sollte – aber was man gerade bei begrenzten Mitteln nutzen sollte. Auch hier bietet blogs-optimiere.de wieder eine durchaus hilfreiche Liste an: Rss-Verzeichnisse und Portale.
Vorgehen beim Eintragen in Webverzeichnisse
Ich kann nur dazu raten, sich einmal eine halbe Stunde zu nehmen und mehrere Titel für die einzutragene Webseiten, den einzutragenen Blog und den einzutragenden RSS-Feed zu texten, genauso mehrere Beschreibung (jeweils) und die Tags vorher zu definieren. Dann braucht man nachher nur noch kopieren und einfügen und kann die Verzeichnislisten hurtig abarbeiten. Ist wirklich keine schöne Arbeit und wohl eher was für Praktikanten oder Azubis (nix für ungut) – denn einen guten Nebeneffekt hat diese Arbeit auf jeden Fall: Sie schärft das Bewusstsein für das Thema Unique Content
Dieser Artikel wurde am 31. März 2010 in der Kategorie Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Webseitenoptimierung veröffentlicht.
Themen: Optimierung > Webseite > Webseiten
1 Kommentar »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL


Brandneues und sehr schnell wachsendes RSS-Verzeichnis:
http://www.rssads.de
Wäre super, wenn Ihr das noch in eure RSS-Verzeichnis-Liste aufnehmen würdet.
Kommentar von Tobias — 22. März 2011 @ 23:49